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Unsere Titel des Monats

 

Uta Deitenberg empfiehlt:

 

Oistein Borge, Kreuzschnitt

Kommissar Bogart Bull arbeitet bei der Kripo in Oslo. Seine Frau und Tochter sind kürzlich bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Privat und beruflich befindet Bogart sich derzeit auf Talfahrt. Nach einer Entziehungskur gibt seine Chefin ihm eine neue Chance. Er wird der norwegische Ermittler für Europol, der erste Fall kommt prompt. Ein schwerreicher Norweger wird in Frankreich brutal ermordet, Bogart ermittelt vor Ort. Alle Alibis sind wasserdicht, nur ein Gemälde von Edvard Munch erweist sich als Spur. Das Gemälde führt ihn in ein französisches Dorf und zu einem ungesühnten Kriegsverbrechen. Ein kniffliger Fall! Bekommt er sein Leben wieder in den Griff?

Beste Unterhaltung, ich konnte es kaum aus der Hand legen! Ich freue mich schon auf Bogarts nächsten Fall.

 

Empfehlung 2:

 

Jutta Profijt, Unter Fremden

Die junge Madiha flüchtet alleine aus Syrien. Sie hat keine Familie und bekommt auf der Flucht Hilfe von Harun, er kommt mit ihr gemeinsam nach Deutschland. Sie lebt sich in der Flüchtlingsunterkunft ein, bis Harun spurlos verschwindet. Auf Drängen ihrer Flüchtlingsbetreuerin gibt sie eine Vermisstenanzeige auf. In derselben Nacht brennt ihre Unterkunft. Haruns Habseligkeiten werden gestohlen. Was hat Madiha in Gang gesetzt? Der Anschlag galt ihr.

Man kann sich sehr gut in Madiha versetzen, die Einsamkeit, eine fremde Kultur und das Leben im Lager. Es wird immer spannender, wer verfolgt sie und warum?

 

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Brigitta Hömberg empfiehlt

 

Antoine Laurain, Der Hut des Präsidenten

Welch ein charmantes Buch, jetzt neu als Taschenbuchausgabe.

Durch einen Zufall gelangt Daniel Mercier an den Hut des Präsidenten Francois Mitterand. Schlagartig ändert sich sein Leben - unverhofftes Selbstbewusstsein verhilft ihm zum beruflichen Aufstieg. Doch Daniel verliert den geliebten Hut, woraufhin dieser noch mehrmals den Besitzer wechselt. Jedesmal sorgt der Hut für eine positive Wende im Leben des jeweiligen Trägers. Berührende zwischenmenschliche Schicksale, die Mut machen. Und Daniel Mercier gibt die Suche nach dem verlorenen Hut nicht auf.

Mal amüsant, mal anrührend erzählt Antoine Laurain seine hinreißende, abwechslungsreiche Geschichte.

 

Empfehlung 2:

 

Paolo Cognetti, Acht Berge

Als Kind reist Pietro jedes Jahr mit seinen Eltern in ein einsames Bergdorf im Aostatal. Der Vater ist begeisterter Bergwanderer und versucht seinem Sohn diese Leidenschaft nahezubringen. Erst als dieser sich mit Bruno, einem Jungen aus dem Dorf, anfreundet, beginnt Pietro, sich für die Natur zu begeistern. Zwischen den beiden entwickelt sich eine jahrelange enge Freundschaft. Während Pietro nach seinem Studium viel in der Welt herum kommt, verlässt Bruno seine Heimat nie. Als Pietros Vater stirbt, vererbt er seinem Sohn eine marode Berghütte und so sehen die beiden Männer sich nach einigen Jahren wieder.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an berührt. Es geht um Freundschaft, Familie, die Entwicklung zweier junger Menschen, die aus komplett unterschiedlichen Welten stammen, vor allem aber um die Natur mit all ihrer Schönheit und Härte.Einfühlsam, still und leide erzählt Paolo Cognetti seine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einfach nur schön ist.

 

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Melanie Hils empfiehlt:

 

Fredrik Backman, Kleine Stadt der großen Träume

Björnstadt ist eine abgelegene Kleinstadt am Waldrand im Norden Schwedens, wirtschaftlich ziemlich heruntergekommen. Der einzige Lichtblick der Einwohner ist die Eishockey-Juniorenmannschaft, die mit dem Sieg des Finales eine Wende für die ganze Stadt herbeiführen könnte: Sponsoren, Gelder, ein Leistungszentrum, neue Arbeitsplätze - davon träumen Spieler und alle Bewohner Björnstadts. Doch ein einziger Abend, eine einzige Tat und deren Veröffentlichung sorgen dafür, dass der Zusammenhalt der Björnstädter zerbricht.

Ein großartig geschriebener Roman, für den man kein Fan des Eishockeysports sein muss. Vielmehr geht es um Loyalität, Gerechtigkeit und den Mut, sich auf die richtige Seite zu stellen. Fredrik Backman versteht es, einfühlsam und sprachlich fesselnd, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken. Ein bewegender Roman um Loyalität, Kampfgeist, Lügen und Betrug, der ans Herz geht. Absolut lesenswert!

 

Empfehlung 2:

 

Monika Maifeld, Morgen ist es Liebe

Als Alexandra die Weihnachtsfeier der ansässigen Arztpraxen verlässt, ahnt sie nicht, dass diese Nacht ihr Leben verändern wird. Ebensowenig ist Martin davon überzeugt, dass das Leben ihm eine zweite Chance gibt. Mit dem Vorsatz, sich umzubringen, sitzt er in der Nacht auf einer Bank in den Weinbergen, wo Alexandra vor seinen Augen im Schneechaos mit ihrem Auto von der engen Straße abkommt und einen Abhang hinunter rutscht. Kurz bevor das Auto in Flammen aufgeht, zieht er sie aus dem Wagen und rettet ihr Leben. Vor dem Eintreffen der Rettungskräfte verschwindet Martin und vergisst den Abschiedsbrief an seine Familie in dem Mantel, mit dem er Alexandra zugedeckt hat. Als hilfsbedürftiger und -bereiter Bettler schmuggelt sich Martin unerkannt in ihr Leben.

Bereits am Anfang des Romans ist klar, wie die Geschichte enden wird. Doch einige Umwege und unvorhergesehene Wendungen nimmt der Roman dann doch. Eine locker leichte Lektüre für dunkle Herbstabende.

 

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Mira Böhmer empfiehlt:

 

Andreas Steinhöfel, Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch

Endlich sind sie wieder da! Mit seinem vierten Band Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch beschert uns Andreas Steinhöfel rechtzeitig zum Fest ein neues Abenteuer der beiden ungleichen Freunde. 2008 tauchten der tiefbegabte Rico und der hochbegabte Oskar erstmals in der Kinderliteratur auf, um im ersten Band zusammen einen Kinderentführer dingfest zu machen, der für günstige 2000 Euro Lösegeld seine Opfer wieder frei ließ, was ihm den schönen Namen Aldi-Erpresser Mister 2000 einbrachte. Seitdem haben die beiden eine große Fangemeinde bei Jung und Alt. Nach dem dritten Band 2011 galt die Reihe eigentlich als abgeschlossen, doch jetzt legt Steinhöfel glücklicherweise noch eine Weihnachtgeschichte nach.

Es ist Heiligabend in Berlin-Kreuzberg, und im berühmten Mietshaus „Dieffe 93“ bereiten sich die Bewohner auf ein besinnliches Weihnachtsfest vor. Doch natürlich kommt alles anders als geplant. Ein gewaltiger Schneesturm zieht auf, und es schneit laut Rico, „als wäre das Bettenlager von Frau Holle im Märchenland explodiert'. Und während draußen das öffentliche Leben zum erliegen kommt, sorgen im Haus einige unerwartete Gäste, eine „Fundfrau“ im Keller, eine Schneekanone im Treppenhaus und ein vorzeitiges Christkind für einen turbulenten Heiligabend.

Mit seinem Sprachwitz und seinen liebenswerten Charakteren hat Steinhöfel mal wieder ein absolutes Lieblingsbuch geschrieben!

 

Empfehlung 2:

 

Grègoire Hervier, Vintage

 

Thomas Duprè hangelt sich als Musiker und Journalist durchs Leben, als ihm ein ominöser Auftraggeber einen lukrativen Job anbietet: Er soll beweisen, dass die legendäre Gitarre 'Gibson Moderne' tatsächlich gebaut worden ist. Dieses sagenumwobene Instrument soll Mitte der 50er Jahre in kleiner Stückzahl hergestellt worden sein, jedoch fehlt von diesen Exemplaren bis heute jede Spur. Duprè macht sich auf die Suche, die ihn quer durch Amerika führt und trifft dabei auf jede Menge abgedrehte Musiker und fanatische Sammler.

Immer tiefer taucht man in diesen Roman ein, beginnt selber im Internet zu recherchieren (das Geheimnis um die Gibson Moderne existiert nämlich tatsächlich) und hofft bei jeder neuen Spur, das Mysterium dieser legendären Kultgitarre endlich lüften zu können. Ein Krimi um die Rock- und Bluesmusik der 50er und 60er Jahre, skurril und absolut spannend geschrieben.

 

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