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Unsere Titel des Monats

 

Uta Deitenberg empfiehlt:

 

Birgit Hasselbusch, Sommer in Villefranche

Insa Nicolaisen krempelt ihr Leben mit 37 Jahren komplett um! Ihr Chef hat sie wieder nicht befördert, nach 13 Monaten geht ihre Beziehung zu einem brotlosen Künstler in die Brüche, sie will nur noch weg aus Hamburg! Im Internet wird sie fündig - sie wird Verwalterin einer Villa an der Cote d´Azur! Und das in Villefranche! Vor 16 Jahren hat sie hier studiert und denkt noch oft an Mathieu zurück. Sie taucht ab in die Vergangenheit......

Ein lockerer Roman für den Strandurlaub, einfach entspannend.

 

Empfehlung 2:

 

Naomi Wood, Als Hemingway mich liebte

Im Sommer 1926 reist Hemingway mit seiner ersten Frau Hadley nach Südfrankreich. Sie bewohnen eine Villa, genießen Sonne und Meer, Alkohol fließt in Strömen. Man bewegt sich in mondänen Kreisen: Schriftsteller, Künstler und Lebenskünstler. Hemingway wartet noch auf seinen großen Durchbruch, sein Freund Fitzgerald ist bereits ein gefeierter Schriftsteller. Auch Pauline, Hemingways Geliebte, verbringt den Sommer in der Villa. Hadley kämpft um ihren Mann, doch Pauline wird bald die neue Mrs. Hemingway sein. Aber Hemingway kommt nicht zur Ruhe, er wird immer wieder getrieben von Alkohol und Frauen.

Eindrucksvoll wird der Zeitgeist, das Leben in der Interlektuellenszene beschrieben. Man lernt Hemingway als einen Getriebenen kennen, der zusehends dem Alkohol verfällt und nicht allein sein kann. Ohne Frauen kann er gar nicht leben.

 

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Brigitta Hömberg empfiehlt:

 

Carmen Korn, Zeiten des Aufbruchs

Mit dem 2. Teil der Jahrhundert-Trilogie führt uns die Autorin in die Nachkriegszeit. Das Wichtigste verrate ich zuerst: Natürlich finden sich Käthe und Henny wieder. Sehr mitreißend und ideenreich beschreibt Carmen Korn die Geschichte der vier Freundinnen von 1949 - 1969 weiter.

Beste Unterhaltung! Ich freue mich schon sehr auf die Autorenlesung mit Carmen Korn am 21.11.2017 im Ratssaal.

 

Empfehlung 2:

 

Kent Haruf, Unsere Seelen bei Nacht

Die 70-jährige Addie fragt eines Tages bei ihrem Nachbarn Louis an, ob er nicht gelegentlich bei ihr übernachten wolle. Louis ist natürlich vollkommen überrascht und zunächst skeptisch. Doch Addie erklärt, dass sie seit dem Tod ihres Mannes Probleme mit den Nächten habe. Sie sucht lediglich jemanden zum Reden, sonst kann sie nicht einschlafen. Louis, ebenfalls verwitwet, willigt ein. Nach anfänglichen Unsicherheiten werden die zwei immer vertrauter miteinander und verbringen so Nacht für Nacht damit, über ihr Leben zu erzählen. Die Menschen in der Kleinstadt Holt und auch Addie´s Sohn Gene haben allerdings wenig Verständnis für diese Beziehung und so kommt es zur Katastrophe.

Eine wunderschöne Geschichte über zwei mutige Menschen, die ihr spätes Glück finden, bei ihren Mitmenschen allerdings auf Argwohn und Missgunst treffen. Dank der klaren Sprache sind die knapp 200 Seiten viel zu schnell weggelesen.

 

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Melanie Hils empfiehlt:

 

Klaus-Peter Wolf, Totenstille im Watt

Dr. Bernhard Sommerfeld führt genau das Leben, das er sich immer gewünscht hat. Mit seiner großen Liebe Beate lebt er glücklich im beschaulichen Norddeich, führt erfolgreich und leidenschaftlich eine eigene Arztpraxis, seine Patienten schätzen ihn und vertrauen ihm, er liebt die Nordsee, Ostfriesland und das Watt. Von außen betrachtet führt Dr. Sommerfeld ein ruhiges, solides und zufriedenes Leben. Das redet er sich auch selbst erfolgreich ein, wäre da nicht seine Vergangenheit, von der niemand etwas ahnt. Aus Bamberg vor seinen strengen Eltern und seiner ungeliebten Ehefrau geflüchtet, kam er mit falscher Identität und ohne abgeschlossenes Studium in Nordeich an. Seitdem kann es für Dr. Sommrfeld nicht besser laufen. Doch als seine Beate in eine brenzlige Situation gerät, gerät alles aus dem Ruder.

Mit Dr. Sommerfeld schafft Klaus-Peter Wolf einen eigentlich sympatischen Frauenversteher, Literaturliebhaber und einen Arzt aus Leidenschaft, der es faustdick hinter den Ohren hat und seinen Weg kompromisslos geht. Ein paar Morde gehören halt dazu, wenn man glaubt, dadurch die Welt ein Stück besser machen zu können. Bd. 2 erscheint im Sommer 2018.

 

Empfehlung 2:

 

Leonie Lastella, Brausepulverherz

Jiara verbringt, wie jedes Jahr, den Sommer in Italien und hilft dort in der Trattoria ihres besten Freundes Dario aus. Hier fühlt sie sich zu Hause, während ihr Leben in Hamburg mit ihrem Freund und ihrem Studium ihr fremd und unpassend erscheint. Völlig zerrissen und unentschlossen beginnt sie immer wieder etwas Neues und findet ihren Platz neben ihrem perfekten und durchorganisierten Freund nicht. In Italien ist Jiara ganz sie selbst. Noch während sie ihr Leben in Hamburg in Frage stellt, taucht plötzlich Milo - Darios bester Freund - auf und bringt Jiara völlig durcheinander. Verliebt wird sie schon bald mit Milos Familienstreitigkeiten konfrontiert. Zudem erweist sich Milo als komplizierter Typ, der es Jiara nicht einfach macht.

Ein locker leichter Liebesroman für junge Leserinnen, der Lust auf Italien macht.

 

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Mira Böhmer empfiehlt:

 

Karen Dionne, Die Moortochter

Helena Pelletier lebt mit ihrer Familie zurückgezogen auf einer einsamen Peninsula in Michigan. Als sie in den Nachrichten von der Flucht eines Häftlings aus dem nahegelegenen Hochsicherheitsgefängnis hört, gerät ihr Leben aus den Fugen. Denn bei dem Mann handelt es sich um den sogenannten 'Moorkönig', ihren Vater. Zusammen mit ihm und ihrer Mutter hat Helena ihre Kindheit von der Außenwelt abgeschottet in einer Hütte im Moor verbracht. Für sie war ihr Vater ihr großes Vorbild, der ihr alle Fähigkeiten zum Überleben in der Natur beigebracht hat. Seine sadistischen Strafen und brutalen Übergriffe nimmt sie hin, da sie es ja nicht anders kennt. Als sie jedoch herausfindet, dass dieser Mann ihre Mutter vor Jahren entführt und in die Einsamkeit des Moores verschleppt hat, wagen beide Frauen die Flucht in die Freiheit. Helena weiß, dass nur sie in der Lage ist, ihren entflohenen Vater in der Wildnis aufzuspüren, da er sein Wissen über Fährtenlesen und Jagd mit ihr geteilt hat. Es beginnt eine Verfolgung auf Leben und Tod, während in Rückblenden Helenas Kindheit im Moor geschildert wird.

Spannend bis zur letzten Seite beschreibt die Autorin das beklemmende Zusammenleben dieser 'Familie' fernab der Zivilisation, in dem Mutter und Tochter auf Gedeih und Verderb den Launen eines Psychopathen ausgeliefert sind.

 

Empfehlung 2:

 

Vanessa Lafaye, Summertime

Florida 1935. Heron Key ist eine kleine Inselgemeinde mit strikt eingehaltener Rassentrennung. Am 4. Juli trifft sich die Bevölkerung am Strand, um den nationalen Gedenktag zu feiern. In dieser Nacht wird eine wohlhabende Weiße brutal zusammengeschlagen. Weil ein Sündenbock her muss, wird der farbige Veteran Henry fälschlicherweise der Tat beschuldigt. Die brütende Hitze über den Keys und ein herannahender Hurricane heizen die Stimmung noch zusätzlich auf. Als der Sturm über die Küste hereinbricht, steht der Bevölkerung eine der größten Naturkatastrophen der nordamerikanischen Geschichte bevor. Sämtliche angestauten Spannungen zwischen den Einwohnern scheinen sich in dem Orkan zu entladen. Zurück bleibt ein Trümmerfeld und die Hoffnung der Überlebenden, gemeinsam einen Neustart zu schaffen.

Nach einem etwas mühsamen Einstieg in den Roman mit vielen Protagonisten erwartet einen dann aber ein spannender Roman, der auf historischen Tatsachen beruht und hervorragend die Atmosphäre und das beklemmende Gefühl der nahenden Katastrophe einfängt.

 

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